Anreise, Unterkunft & Freizeit auf der Bohrinsel

Eine Bohrinsel stellt man sich am besten wie eine kleine Stadt auf dem Meer vor. Es sind teilweise bis zu 1.000 Mitarbeiter auf einer einzelnen Ölplattform beschäftigt. Die Besatzung der Bohrinsel lebt in Kabinen für 1-2 Personen. Die Unterbringung erfolgt in komfortablen Zimmern deren Standard von Mittelklasse bis zur Luxusausstattung mit Bad, TV und Internetanschluss reicht.

  • Anreise per Helikopter
  • Antritt zum Arbeitseinsatz
  • Norwegische Bohrinsel
  • Bohrhelfer bei der Arbeit
  • Förderanlage vor der Küste Alaskas
Schlafkabine für 2 Personen.

Unterbringung auf Bohrinseln erfolgt in Kabinen für maximal zwei Personen. Das Reinigungspersonal kümmert sich wöchentlich um die Kabine, das Bad und WC, sowie die täglich anfallende Wäsche. Einkaufsmöglichkeiten für Dinge des täglichen Bedarfs sind in ausreichender Anzahl vorhanden, sowie notwendige Einrichtungen wie die Krankenstation, eine Arztpraxis und eine Poststelle. Man arbeitet 14 Tage und hat dann 30 Tage voll bezahlten Urlaub. Diese Regelung ist der seit Jahren weltweit anerkannte Standard im Bereich der Öl- und Gasförderung. Die erzielten Gehälter und Löhne sind in internationalen Gewässern komplett steuer- und abgabenfrei.

Freizeit und Fitness unter Deck.

Freizeit auf Ölplattformen wird so abwechslungsreich wie möglich gestaltet. Um der starken körperlichen und psychischen Belastung einen Ausgleich zu verschaffen stehen dort Billard-, Fitness-, Lese- und Fernsehräume zur Verfügung. Auf großen Bohrinseln gibt es oft auch ein Kino oder ein kleines Schwimmbad. Des Weiteren kann man dort auch Bowling, Badminton, oder Squash spielen.

Anreise zum Arbeitseinsatz.

Anreise zur Bohrinsel erfolgt in der Regel via Helikopter, seltener per Schiff oder Fähre. Oftmals dienen diese auch zum Transport von Material, welches auf der Förderplattform dringend benötigt wird. Die Helikopter haben Ihre festen Standorte auf dem Festland, von wo aus sie starten. Geflogen wird zu festen Zeiten. Die Kosten für die An- und Abreise werden generell vom Arbeitgeber getragen.


Offshore-Sicherheitskurse werden von den Ölfirmen generell innerbetrieblich durchgeführt. Der Sicherheitskurs für die Arbeit auf der Bohrinsel ist ohne Abschlussprüfung, dauert ca. 1-2 Tage und beinhaltet erste Hilfemaßnahmen, Brandvorkehrungen und Notwasserungen. Die Anreise zur Bohrinsel erfolgt via Helikopter, in Ausnahmefällen auch per Schiff oder Fähre. 

Wichtige Grundvoraussetzung für die Anstellung auf einer Bohrplattform ist natürlich eine solide körperliche Leistungsfähigkeit. Man sollte das 18. Lebensjahr vollendet und das 50. Lebensjahr nicht überschritten haben.